Presse­berichte 1. Mann­schaft

TVL I • 2. BL • Oktober 2019

Die „Schwarz-Gel­ben“ kommen

Tisch­tennis – 2. Bundes­liga: TV Leisel­heim empfängt Samstag­abend (18 Uhr) den renom­mierten Vize­meister BV Borussia Dort­mund am Leisel­heimer Trappen­berg

TV Leiselheim – Abteilung Tischtennis

Musste sich am vergangenen Doppel-Spieltag beim 1. FSV Mainz 05 und gegen TTC OE Bad Homburg zusätzlich zu den vier Topspielern der beiden Zweitliga-Spitzenklubs auch noch mit einer fiebrigen Erkältung herumschlagen: Youssef Abdel-Aziz, die 19-jährige Nummer eins des TV Leiselheim aus Kairo in Ägypten.

Einmal im Leben gegen den FC Bayern München antreten. Und einmal im Leben mit dem BV Borussia Dortmund die sportlichen Kräfte messen. Viele junge und jung gebliebene Sportler, die hauptsächlich des Deutschen liebstem Sport Fußball frönen, haben diese Wünsche auf ihrer To-do-Liste stehen. Gut, ist zwar „nur“ die olympische Sportart Tischtennis, aber die Rückschlag-Künstler vom Leiselheimer Trappenberg haben sich zumindest schon Teil eins der Wunschliste erfüllt. Viermal ging es in den Jahren 2016 bis 2018 in der 3. Tischtennis-Bundesliga Süd gegen den FC Bayern München. Samstagabend um 18 Uhr wird ein weiteres Häkchen auf die To-do-Liste der Wormser gesetzt. Der BV Borussia Dortmund kreuzt am Leiselheimer Trappenberg zum Meisterschaftsspiel der 2. Bundesliga auf.

Zweitliga-Vizemeister BVB Dortmund kommt als Favorit nach Worms

Als amtierender Vizemeister und aktueller Tabellenzweiter geben die „Schwarz-Gelben“ ihr sportliches Debüt im Wormser Stadtteil Leiselheim. Wieder einmal gilt für die Gastgeber um Leiselheims Coach Christian Kaufhold: „Wir sind der Underdog, wollen uns aber nicht verstecken.“ Der renommierte Klub aus dem Ruhrpott bietet die mit Abstand routinierteste Truppe der 2. Bundesliga auf. Fedor Kuzmin (36) hat als langjähriger russischer Nationalspieler große internationale Erfahrung vorzuweisen. Erik Bottroff (29) auf Position eins ist ein BVB-Urgestein mit reichlich Zweitliga-Erfahrung.Ähnliches gilt für den Ungarn Krisztian Nagy (30). Nur Kirill Fadeev (16), seit seiner Geburt 2003 Mitglied beim BVB, fällt aus der Rolle. Das BVB-Tischtennis-Talent entstammt einer völlig anderen Generation als seine Mitspieler.

Christian Kaufhold: „Kämpfen bis zum Umfallen“

Dass der TV Leiselheim trotz vier Niederlagen an den ersten vier Spieltagen konkurrenzfähig ist, hat die Truppe vom Leiselheimer Trappenberg am letzten Doppel-Spieltag vergangenes Wochenende beim 1. FSV Mainz 05 und im Heimspiel gegen TTC OE Bad Homburg durchaus nachgewiesen. Gegen zwei Top-Vereine der 2. Bundesliga gab es knappe Niederlagen. „Wir sind auch im Match gegen den BVB nicht chancenlos“, traut Christian Kaufhold seinem Quintett mit Youssef Abdel-Aziz, David McBeath, Vadim Yarashenka, Medardas Stankevicius und Vladimir Anca eine Wiederholung der zuletzt guten Leistungen zu. Insbesondere der englische Nationalspieler David McBeath hat jüngst überzeugende Spiele gezeigt. Sicher ist laut Christian Kaufhold jedenfalls eines: „Wir werden kämpfen bis zum Umfallen, um vielleicht mit etwas Schlachtenglück den ersten Zähler der Saison einzufahren.“

TV Leiselheim vs. BV Borussia Dortmund am Samstag, 19. Oktober 2019, 18:00 Uhr
Sporthalle TVL, Zum Trappenberg 21, 67549 Worms-Leiselheim

Die Kader der Teams
  • TV Leiselheim: TVL-Trainer Christian Kaufhold vertraut auf Youssef Abdel-Aziz (Alter: 19 Jahre, Nation: Ägypten, QTTR-Wert: 2336); David McBeath (27, England, 2299);Vadim Yarashenka (23, Weißrussland, 2249);Medardas Stankevicius (19, Litauen, 2241);Vladimir Anca (20, Deutschland / Rumänien, 2179)
  • BV Borussia Dortmund: Der Zweitliga-Vizemeister aus derGroßstadt in Nordrhein-Westfalen gastiert als aktueller Tabellenzweiter in Worms voraussichtlich mit folgender Mannschaft: Fedor Kuzmin (36 Jahre, Russland, 2373);Erik Bottroff (29, Deutschland, 2352);Krisztian Nagy (30, Ungarn, 2252); Kirill Fadeev (16, Deutschland, 2196)
TVL I • 2. BL • Oktober 2019

Mitspie­len? Ja! Punk­ten? Nein!

Tisch­tennis – 2. Bundes­liga: TV Leisel­heim unterliegt Spitzen­teams 1. FSV Mainz 05 (4:6) und TTC OE Bad Hom­burg (3:6) nach großem Kampf knapp

TV Leiselheim – Abteilung Tischtennis

David McBeath und Vladimir Anca harmonieren im Doppel prächtig. Im rheinhessischen Lokalderby der 2. Tischtennis-Bundesliga siegten die beiden Tischtennis-Cracks des TV Leiselheim beim 1. FSV Mainz 05 in vier Sätzen. Am Ende aber stand Aufsteiger TV Leiselheim einmal mehr mit leeren Händen da. Foto: Felix Diehl

Es ist wie verhext. Auch die Spiele drei und vier der Saison 2019/2020 in der 2. Tischtennis-Bundesliga hat Aufsteiger TV Leiselheim nach großem Kampf und unglücklichem Spielverlauf verloren. Nach der 4:6-Niederlage im rheinhessischen Lokalderby der zweithöchsten deutschen Spielklasse Samstagabend beim amtierenden Zweitliga-Meister 1. FSV Mainz 05 unterlagen die Wormser Vorortler Sonntagmittag am heimischen Trappenberg dem Meisterschaftsanwärter Nummer eins TTC OE Bad Homburg mit 3:6. Am vierten Spieltag der aktuellen Spielzeit grüßt der TVL daher punktlos vom Tabellenende.

Leiselheimer Trainer kann Komplimente nicht mehr hören

„Das war eine Partie zweier Mannschaften auf Augenhöhe.“ „Das Spiel hätte auch anders ausgehen können.“ „Ihr hättet euch einen Punkt redlich verdient gehabt.“ Diese Sätze hat Christian Kaufhold seit dem Start seiner jungen Mannschaft vom Leiselheimer Trappenberg in die neue Saison häufig gehört. Sätze, die mittlerweile wie kleine Nadelstiche in der Brust beim langjährigen Trainer des TV Leiselheim wirken. „Mitspielen können wir“, sagt Christian Kaufhold, ehe er mit einem Stoßseufzer ergänzt: „Aber punkten können wir bisher nicht. Ich kann die Komplimente unserer Kontrahenten nicht mehr hören.“

Spannung bis zum bitteren Finale für den TVL

Komplimente, die sich der Zweitliga-Neuling ganz sicher für den beherzten Auftritt im mit Vorfreude erwarteten rheinhessischen Lokalderby verdient hatte. „Es war eine tolle und jederzeit faire Stimmung in der gut gefüllten Mainzer Sporthalle“, berichtete TVL-Tischtennis-Abteilungsleiter Peter Dietrich aus der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt. Der Meister legte vor. Leiselheim glich aus. Youssef Abdel-Aziz zum 2:2, Medardas Stankevicius zum 3:3, David McBeath zum 4:4. Hin und her wogte das hochklassige Match. „Ein Leckerbissen für die Tischtennis-Fans“, schnalzte Peter Dietrich ganz Sportler mit der Zunge. Ein Leckerbissen, der letztlich Mainz besser mundete, hatten die beiden 05er-Teenager Maciej Kubik und Cedric Meissner im Duell mit Leiselheims Youngstern Medardas Stankevicius und Vladimir Anca am Ende eines mitreißenden Spieles doch die besseren Nerven. 6:4 für Mainz. Wieder war der TVL dicht dran. Wieder nichts. „Einfach wie verhext“, schnaufte Christian Kaufhold tief durch.

Eine 3:6-Niederlage, die Hoffnung macht

Alles andere als verhext präsentierte sich die Truppe um Christian Kaufhold auch im Heimspiel gegen den designierten Meister TTC OE Bad Homburg. Zwar merkte man Leiselheims 19-jährigem Topspieler Youssef Abdel-Aziz die Nebenwirkungen einer fiebrigen Erkältung schon an, dennoch bot der TVL den hoch favorisierten Hessen die Stirn. „Speziell David McBeath hat voll abgeliefert“, zeigte sich Peter Dietrich von der Leistung des englischen Nationalspielers im Dress der Wormser begeistert. Zweimal behielt David McBeath im Duell mit dem Inder Harmeet Desai und dem Rumänen Rares Sipos in fünf furiosen Sätzen auf sportlichem Top-Niveau die Oberhand. Den dritten Einzelzähler des TV Leiselheim steuerte Medardas Stankevicius bei. Auch TVL-Youngster Vladimir Anca (20) hielt gegen die in Bestbesetzung angereisten Hessen lange klasse dagegen. Am Ende aber lief es wie bisher stets in der Saison 2019/2020. TTC OE Bad Homburg hatte in den entscheidenden Momenten ein wenig mehr zuzusetzen – und gewann eine hart umkämpfte Begegnung letztlich mit 6:3.Dennoch resümierte TVL-Coach Christian Kaufhold keineswegs enttäuscht: „Die Leistung im Spiel gegen Bad Homburg macht Hoffnung darauf, dass wir schon bald für unsere guten Leistungen belohnt werden.“

1. FSV Mainz 05 (Rheinland-Pfalz) vs. TV Leiselheim (Rheinland-Pfalz)  6:4 Spiele / 23:17 Sätze

Punkte TVL: David McBeath / Vladimir Anca, Youssef Abdel-Aziz, David McBeath, Medardas Stankevicius

TV Leiselheim (Rheinland-Pfalz) vs. TTC OE Bad Homburg (Hessen)  3:6 Spiele / 17:24 Sätze

Punkte TVL: David McBeath (2), Medardas Stankevicius

TVL I • 2. BL • Oktober 2019

TV Leisel­heim erwartet Sisyphus­aufgabe

Tisch­tennis – 2. Bundes­liga: Aufsteiger vom Leisel­heimer Trappen­berg müssen erst zum Meister 1. FSV Mainz 05 und empfangen Sonntag­mittag (14 Uhr) Meister­schafts­favorit TTC OE Bad Hom­burg

TV Leiselheim – Abteilung Tischtennis

Steht mit seiner Tischtennis-Mannschaft des TV Leiselheim vor dem schwierigsten Doppel-Spieltag der Saison 2019/2020: Christian Kaufhold, der langjährige Leiselheimer Coach, muss mit seinem Team erst beim amtierenden Zweitliga-Champion 1. FSV Mainz 05 ran, ehe Sonntagmittag (14 Uhr) der haushohe Meisterschaftsfavorit TTC OE Bad Homburg am Trappenberg aufkreuzt.

Harte Zeiten für die Tischtennis-Cracks des TV Leiselheim. Der letztjährige Meister der 3. Bundesliga Süd und Aufsteiger in die bundesweite 2. Bundesliga musste an den ersten beiden Spieltagen der Saison 2019/2020 ordentlich Lehrgeld zahlen, steht erst einmal am Tabellenende der zweithöchsten deutschen Spielklasse. Die beiden Auftakt-Partien bei TuS Celle (4:6) und gegen den 1. FC Saarbrücken-TT II (3:6) gingen höchst unglücklich verloren. „Es hört sich komisch an, aber wir könnten auch schon drei oder vier Punkte haben“, sagt Christian Kaufhold. Der erfahrene Tischtennis-Trainer vom Leiselheimer Trappenberg ergänzt:„Das ist alles eng und denkbar bitter gelaufen, aber wir sind Aufsteiger und haben gezeigt, dass wir in der Liga mitspielen können.“

TV Leiselheim geht zweimal als Außenseiter an die Tische

Mitspielen ist auch sicherlich die erste Vorgabe für die Kaufhold-Truppe am ersten Doppel-Spieltag der neuen Saison. Und dieser könnte kaum schwieriger sein, müssen die Wormser doch Samstagabend (18 Uhr) zunächst beim amtierenden Meister 1. FSV Mainz 05 im mit Spannung erwarteten rheinhessischen Lokalderby Farbe bekennen, ehe Sonntagmittag (14 Uhr) der haushohe Meisterschaftsfavorit TTC OE Bad Homburg seine Visitenkarte am Leiselheimer Trappenberg abgibt. „Wir sind krasser Außenseiter“, weiß Christian Kaufhold um die Schwere der beiden Aufgaben. Ähnlich wie Sisyphus seinerzeit in der griechischen Mythologie müssen die Männer vom Trappenberg dabei quasi einen Felsblock auf einen Berg hinaufwälzen, der, am Gipfel angelangt, jedes Mal wieder ins Tal zu rollen droht.

Rheinhessisches Lokalderby als Werbung für den Tischtennis-Sport

Rein sportlich und von der Stimmungslage her gesehen steht für die Wormser natürlich das Lokalderby beim 1. FSVMainz 05 im Fokus.„Wir wollen alle, dass dies ein schöner Tischtennis-Abend wird und beide Vereine, die ein sehr gutes Verhältnis verbindet, Werbung für den Tischtennis-Sport betreiben“, sagt Leiselheims Tischtennis-Chef Peter Dietrich, der betont: „Die Jugend soll bei dem Spiel voll auf ihre Kosten kommen.“ Haben sich die Mainzer Verantwortlichen um Tischtennis-Manager Uwe Höfer und Tischtennis-Abteilungsleiter Werner Döbbelin doch etwas Besonderes ausgedacht. Alle Schüler und Jugendliche mit Betreuernaus der Tischtennis-Region können das Derby kostenlos besuchen. Als Favorit geht sicher die sehr junge „Boy-Group“ der Mainzer um die beiden schwedischen Spitzenspieler Simon Berglund und Simon Söderlund in die Partie. Doch Leiselheims Coach Christian Kaufhold hofft darauf, „dass wie bei anderen Sportarten auch Lokalderbys ihre eigenen Gesetze haben“.

Zweitliga-Überflieger gastiert am Leiselheimer Trappenberg

Eigene Gesetze dürften auch für das Heimspiel gegen den TTC OE Bad Homburg gelten. Alle Trainer der 2. Bundesliga sehen die Hessen am Ende der Saison als Meister. Genau in die Rolle schlüpfte der Zweitliga-Überflieger aus dem Hochtaunus auch sogleich mit drei glatten Siegen. Welches Kaliber da am Sonntagmittag am Trappenberg aufschlägt, lässt sich alleine schon am QTTR-Wert von Samuel Kulczycki ablesen. Mit 2342 Punkten bringt die polnische Nummer vier im Kader des Tabellenführers etwa eine um sechs Punkte bessere Leistungs-Maßzahl als Leiselheims Topspieler Youssef Abdel-Aziz mit. Für Christian Kaufhold steht deshalb fest: „Besseres Tischtennis als das, was die vier Asse aus Bad Homburg anbieten, hat man am Leiselheimer Trappenberg wohl noch nie gesehen.“ Und: „Da müssen wir aufpassen, nicht komplett unter die Räder zu kommen.“

1. FSV Mainz 05 vs. TV Leiselheim am Sa, 12.10.2019, 18:00 Uhr
Sporthalle der BBS, Am Judensand 8-12, 55122 Mainz

TV Leiselheim vs. TTC OE Bad Homburg am So, 13.10.2019, 14:00 Uhr
Sporthalle TVL, Zum Trappenberg 21, 67549 Worms-Leiselheim

Die Kader der Teams
  • TV Leiselheim: TVL-Trainer Christian Kaufhold vertraut auf Youssef Abdel-Aziz (Alter: 19 Jahre, Nation: Ägypten, QTTR-Wert: 2336); David McBeath (27, England, 2299); Vadim Yarashenka (23, Weißrussland, 2249); Medardas Stankevicius (19, Litauen, 2241); Vladimir Anca (20, Deutschland / Rumänien, 2179)
  • 1. FSV Mainz 05: Der amtierende Zweitliga-Meister aus der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt Mainz hat einen sehr jungen Kader: Simon Berglund (21 Jahre, Schweden, 2344); SimonSöderlund (19, Schweden, 2266); Maciej Kubik (16, Polen, 2272); Cedric Meissner (19, Deutschland, 2221); Luka Mladenovic (20, Luxemburg, 2246)
  • TTC OE Bad Homburg: Die Hessen aus dem Heilbad Bad Homburg im Hochtaunus gelten als klarer Favorit auf die Meisterschaft: Harmeet Desai (26, Indien, 2403); Rares Sipos (20, Rumänien, 2391); Lev Katsman (18, Russland, 2373); Samuel Kulczycki (17, Polen, 2342)
TVL I • 2. BL • Oktober 2019

Zwei­mal Hoff­nung und zurück

Tisch­tennis – 2. Bundes­liga: TV Leisel­heim verliert Zweit­liga-Heim­debüt gegen 1. FC Saar­brücken-TT II völlig unnötig mit 3:6

TV Leiselheim – Abteilung Tischtennis

Alles begann aus Leiselheimer Sicht so eindrucksvoll: Im rasanten Duell der beiden Spitzendoppel ließen Youssef Abdel Aziz (links) und Vadim Yarashenka dem rumänischen Weltklasse-Spieler Cristian Pletea und dem deutschen Nachwuchs-Ass Mike Hollo beim Sieg in drei Sätzen mit 12:10, 11:3 und 11:9 keine Schnitte. Foto: Felix Diehl

„Heim 3“ – „Gast 6“ stand es da in fetten schwarzen Lettern auf weißem Grund auf der Anzeigetafel in der TVL-Sporthalle auf dem Leiselheimer Trappenberg zu lesen. Konnte dieses Ergebnis stimmen? Eine Frage, die gut 100 Zuschauer, welche Zeugen des ersten Meisterschaftsspiels des TV Leiselheim nach dem Aufstieg aus der 3. Tischtennis-Bundesliga Süd in die 2. Tischtennis-Bundesliga am heimischen Trappenberg waren, wohl eher mit einem „Nicht wirklich, oder?!“ beantwortet hätten. Doch, es stimmte! Das Team des langjährigen Leiselheimer Trainers Christian Kaufhold hatte das Zweitliga-Heimdebüt der Saison 2019/2020 gegen die Bundesliga-Reserve des amtierenden Deutschen Vizemeisters 1. FC Saarbrücken-TT vermeintlich klar mit 3:6 verloren.

TVL legt furios los

Eine Niederlage, die sich lange wie ein Sieg anfühlte. Legte der mit dem Ägypter Youssef Abdel-Aziz, dem Engländer David McBeath und dem Weißrussen Vadim Yarashenka um die beiden TVL-Youngster Medardas Stankevicius (Litauen, 19 Jahre) und den Deutsch-Rumänen Vladimir Anca (20 Jahre) auf den ersten drei Positionen neu formierte Aufsteiger doch los, als gäbe es kein Morgen. Das TVL-Duo Abdel-Aziz / Yarashenka ließ dem rumänischen Weltklasse-Spieler Cristian Pletea und dem deutschen Nachwuchs-Ass Mike Hollo keine Chance. McBeath / Anca erhöhten in vier Sätzen gegen den Belgier Florian Cnudde und den Slowenen Peter Hribar scheinbar mühelos auf 2:0.

2:0-Führung gibt keinen Rückenwind

In den Einzeln schien der Trend eine Fortsetzung zu erfahren. David McBeath schnappte sich den ersten Satz gegen Pletea, Youssef Abdel-Aziz lag 2:1 Sätze gegen Cnudde in Front. „Das fühlte sich gut an, mindestens ein 3:1-Vorsprung zur Pause lag in der Luft“, hoffte TVL-Coach Kaufhold. Eine Hoffnung, die nicht in Erfüllung ging. Plötzlich drehte sich die Partie, der Rückenwind verpuffte jäh. Saarbrücken glich aus. Mehr noch. Vadim Yarashenka und Medardas Stankevicius kamen unter dem Eindruck des unglücklich erlittenen 2:2-Ausgleichs nicht in Schwung und blieben weit hinter ihren spielerischen Möglichkeiten zurück. Die Folge: Hribar und Hollo punkteten zum 4:2-Zwischenstand für ihre Farben.

Leiselheim bäumt sich nochmals vergeblich auf

Alles gelaufen? Von wegen. Der 27-jährige David McBeath stellte in drei glatten Sätzen gegen Cnudde auf 3:4. Youssef Abdel-Aziz überrollte mit knallhartem Angriffs-Tischtennis nah am Tisch Pletea in den beiden ersten Sätzen jeweils 11:3. Erneut keimte Hoffnung beim TVL auf. Eine Hoffnungsblase, die aber wieder platzte. Pletea glich zum 2:2 in den Sätzen aus, lag im Entscheidungssatz 9:10 hinten, retournierte einen Aufschlag des Ägypters haushoch. Normalerweise eine Formsache, doch der 19-jährige Linkshänder donnerte den Matchball über den Tisch. Zwei Ballwechsel später holte sich der Rumäne das längst verloren geglaubte Einzel doch noch. Es passte irgendwie zum Spielverlauf, dass der klare Sieg in drei Sätzen von Medardas Stankevicius gegen Mike Hollo nicht mehr in die Wertung kam, denn am Nebentisch verlor Vadim Yarashenka in vier Sätzen gegen Peter Hribar. Und auch wenn viele Zuschauer in der Sporthalle das nicht richtig glauben konnten: Der TV Leiselheim hatte sein erstes Heimspiel in der 2. Tischtennis-Bundesliga trotz teilweise drückender Überlegenheit völlig unnötig mit 3:6 verloren.

TV Leiselheim (Rheinland-Pfalz) vs. 1. FC Saarbrücken-TT II (Saarland)  3:6 Spiele / 16:19 Sätze

Punkte TVL: Youssef Abdel-Aziz / Vadim Yarashenka, David McBeath / Vladimir Anca, David McBeath

TVL I • 2. BL • September 2019

TV Leisel­heim vor Zweit­liga-Heim­debüt“

Tisch­tennis – 2. Bundes­liga: Aufsteiger vom Leisel­heimer Trappen­berg empfängt mit dem 1. FC Saar­brücken-TT II zum Heim­auftakt 2019/2020 gleich einen Meister­schafts-Favo­riten

TV Leiselheim – Abteilung Tischtennis

Seit 2017 spielt Medardas Stankevicius beim TV Leiselheim Drittliga-Tischtennis. Nach dem Aufstieg letzte Saison in die eingleisige 2. Bundesliga fiebert der 19-jährige Litauer mit den knallharten Offensiv-Schlägen nun dem ersten Match vor heimischen Publikum in der zweithöchsten deutschen Spielklasse entgegen.

Da kommt etwas Großes auf den TV Leiselheim zu. Zum ersten Meisterschaftsspiel in der eingleisigen 2. Tischtennis-Bundesliga empfängt der Wormser Vorortklub Samstagabend (18 Uhr in der Sporthalle am Leiselheimer Trappenberg) den 1. FC Saarbrücken-TT II. „Wir freuen uns riesig auf die Heim-Premiere am Trappenberg“, sagt Christian Kaufhold. Der 40-jährige Trainer und einer der Väter des Aufstieges des TV Leiselheim in die zweithöchste deutsche Spielklasse Ende der Saison 2018/2019 weiß aber ob seiner großen Erfahrung: „Es wird aller Wahrscheinlichkeit nachein sehr schweres Spiel gegen den renommierten Klub aus dem Saarland.“

Drei Spieler des 1. FCS II spielen regelmäßig Bundesliga

Immerhin sind im neun-köpfigen Kader der Reserve des amtierenden Deutschen Vizemeisters mit dem Japaner Kakeru Sone, dem Rumänen Cristian Pletea und dem Tschechen Tomas Polansky gleich drei Akteure, die regelmäßig in der Tischtennis-Bundesliga (TTBL) aufschlagen. „Spielt die Saarbrücker ‚Zweite‘ komplett, werden wir wohl keine Chance auf einen Punktgewinn haben“, mutmaßt Christian Kaufhold. Die Fakten liegen auf der Hand: Die vier Top-Akteure der Saarländer sind von den QTTR-Werten – das ist einfach gesagt eine Einstufung der Spielstärke – das Nonplusultra der 2. Bundesliga. Mit Mike Hollo rangiert dazu auf Rang neun im Kader eines der besten deutschen Nachwuchs-Talente.

TVL hält mit „voller Kapelle“ dagegen

Egal jedoch, in welcher Formation der 1. FC Saarbrücken-TT II am Trappenberg aufkreuzt, betont Christian Kaufhold: „Wir werden alles dafür geben, einen guten Einstand vor unserem Publikum in die neue Spielklasse hinzulegen.“ Der Leiselheimer Trainer kann dabei auf alle fünf Spieler bauen, die zum Saisonauftakt beim TuS Celle denkbar unglücklich mit 4:6 unterlagen. Insbesondere der erst 19-jährige ägyptische TVL-Topspieler Youssef Abdel-Aziz überzeugte mit vollen drei Punkten im nördlichen Niedersachsen. „Speziell im vorderen Paarkreuz wird das eine echte Tischtennis-Show auf höchstem Niveau“, ist sich Christian Kaufhold sicher.

Oktoberfest auf dem Trappenberg

Und noch eines steht bereits vor dem Anpfiff fest. Ungeachtet des sportlichen Ausgangs der Partie will man am Leiselheimer Trappenberg der Jahreszeit entsprechend das Debüt in der 2. Liga zünftig feiern. Weißwurst mit süßem Senf, Brezen (bayrisch für Brezeln), Fleischkäse und Weizenbier soll bayrisch-gemütliches Flair verbreiten. Tischtennis-Top-Sport gibt’s ab 18 Uhr zu genießen. Davor ab 17 Uhr, dazwischen und nach dem spannenden Spiel werden bayrische Köstlichkeiten gereicht. Also rauf auf den Trappenberg in Leiselheim am Samstagabend.

TV Leiselheim vs. 1. FC Saarbrücken-TT II
am Samstag, 28. September 2019, 18:00 Uhr

Mögliche Aufstellungen
  • TV Leiselheim: TVL-Trainer Christian Kaufhold vertraut auf Youssef Abdel-Aziz (19 Jahre, Ägypten); David McBeath (27, England); Vadim Yarashenka (23, Weißrussland); Medardas Stankevicius (19, Litauen); Vladimir Anca (20, Deutschland / Rumänien)
  • 1. FC Saarbrücken-TT II: Die Bundesliga-Reserve der saarländischen Landeshauptstadt Saarbrücken besteht aus neun Spielern: Kakeru Sone (Nation: Japan, QTTR-Wert: 2435); Cristian Pletea (Rumänien, 2411); Tomas Polansky (Tschechien, 2404); Patryk Zatowka (Polen, 2324); Florian Cnudde (Belgien, 2276); Peter Hribar (Slowenien, 2223); Slobodan Grujic (Serbien, 2209); Zhi Wang (China, 2182); Mike Hollo (Deutschland, 2140)
TVL I • 2. BL • September 2019

TV Leisel­heim zahlt „Zweit­liga-Lehr­geld“

Tisch­tennis – 2. Bundes­liga: Aufsteiger TV Leisel­heim bringt 4:3-Führung beim TuS Celle nicht über die Run­den und verliert zum Saison­start un­glück­lich mit 4:6

TV Leiselheim – Abteilung Tischtennis

Medardas Stankevicius, Vadim Yarashenka, David McBeath, Trainer Christian Kaufhold, Vladimir Anca und Youssef Abdel-Aziz (von links) haben in der Saison 2019/2020 ein großes Ziel: Mit dem TV Leiselheim als Aufsteiger eine gute Rolle in der 2. Tischtennis-Bundesliga spielen. Der Saisonauftakt beim TuS Celle ging allerdings unglücklich mit 4:6 verloren. Foto: Felix Diehl.

Die Stimme von Christian Kaufhold wirkt angestrengt. „Wir haben jedenfalls gezeigt, dass wir in der 2. Bundesliga gut mitspielen können“, sagt der langjährige Trainer des TV Leiselheim. Gerade haben die Tischtenniscracks vom Leiselheimer Trappenberg ihr erstes Meisterschaftsspiel der Saison 2019/2020 nach dem Aufstieg in die zweithöchste deutsche Spielklasse beim letztjährigen Tabellenfünften TuS Celle vor 155 Tischtennis-Fans im Norden von Niedersachsen knapp mit 4:6 verloren. „Eine Niederlage, die vermeidbar war“, fügt Christian Kaufhold an. Enttäuschung klingt in den Worten des TVL-Trainers wider, war es doch eine Niederlage, die sich lange wie ein Sieg anfühlte, lag der Gast immerhin kurz vor dem enttäuschenden Schlussakkord eines Spiels zweier Teams auf absoluter Augenhöhe noch mit 4:3 in Führung.

Verpasste Chance zur 2:0-Führung erweist sich als Knackpunkt der Partie

Der erfahrene Tischtennis-Coach vom LeiselheimerTrappenberg geht tiefer ins Detail: „Wir sind am Anfang und Ende der Partie an unseren Nerven gescheitert, mussten Lehrgeld beim ersten Auftritt in der 2. Bundesliga zahlen.“ Konkret galt dies für das Leiselheimer Doppel David McBeath / Medardas Stankevicius, die bei einer 2:1 nach Sätzen im vierten Durchgang schnell 5:0 vorne lagen, aber von der berühmt-berüchtigten „Angst vorm Siegen“ eingeholt wurden. „Hätten wir das Ding gewonnen, wären wir als Sieger von den Tischen gegangen“, meint Christian Kaufhold. So wurde das verlorene Doppel zu Beginn zum frühen Knackpunkt im Match, in dem es aus Leiselheimer Sicht trotz der Niederlage einen Gewinner gab. Der erst 19-jährige TVL-Spitzenspieler Youssef Abdel-Aziz avancierte zum besten Akteur der Partie. „Überragend“, sah Christian Kaufhold den ägyptischen Nationalspieler in Reihen des TVL mit großen Augen erst sein Doppel an der Seite von Vadim Yarashenka gewinnen, ehe zwei Siege in den Einzeln gegen den deutschen Nationalspieler Tobias Hippler undAndrei Putuntika (Moldawien) folgten.

Herz rutscht kurz vor der Ziellinie in die Hose

4:3 lagen die Rheinhessen nach einem sicheren Viersatzsieg von Medardas Stankevicius über Jannik Xu und dem zweiten Einzelsieg von Youssef Abdel-Aziz in Front. Was dann folgte, schreibt Christian Kaufhold der Unerfahrenheit speziell der beiden TVL-Youngster Medardas Stankevicius und Vladimir Anca zu. „Die Führung gab keine Sicherheit.“ Ganz im Gegenteil. Der 20-jährige Deutsch-Rumäne Vladimir Anca gab einen 10:6-Vorsprung im ersten Durchgang gegen Xu noch aus der Hand. „Reine Nervensache“, stellte sein Coach Christian Kaufhold fest. Kurz vor der Ziellinie rutschte den Jungs vom Trappenberg das Herz in die Hose. „Ganz nah dran und doch vorbei“, konnte Christian Kaufhold seine Enttäuschung nicht verbergen – auch wenn der TV Leiselheim beim ersten Auftritt in der 2. Tischtennis-Bundesliga seine Tauglichkeit für die zweithöchste deutsche Spielklasse durchaus nachgewiesen hatte.

TuS Celle (Niedersachsen) vs. TV Leiselheim (Rheinland-Pfalz)  6:4 Spiele / 22:17 Sätze

Punkte TVL: Youssef Abdel-Aziz / Vadim Yarashenka, Youssef Abdel-Aziz (2), Medardas Stankevicius

TVL I • 2. BL • September 2019

Deutsch­land-Tour des TVL beginnt in Celle

Tisch­tennis – 2. Bundes­liga: Auf­steiger TV Leisel­heim startet im Norden von Nieder­sachsen beim TuS Celle in die Saison 2019/2020

TV Leiselheim – Abteilung Tischtennis

David McBeath ist mit 27 Jahren der Routinier im Kader des TV Leiselheim. Mit seiner überlegten Spielweise und großen internationalen Erfahrung soll der englische Nationalspieler seinen jungen Teamkollegen den nötigen Rückhalt für den Kampf um den Verbleib in der zweithöchsten deutschen Spielklasse geben.

Das Abenteuer beginnt. Sonntagmittag, den 15. September 2019, 14:00 Uhr, startet der TV Leiselheim in seine erste Spielzeit in der 2. Bundesliga. Die Reise durch die Bundesrepublik Deutschland führt die Tischtennisasse vom Leiselheimer Trappenberg gleich einmal hoch in den Norden von Niedersachsen zum TuS Celle. Eine 450 Kilometer lange Anreise hat das Team des langjährigen Leiselheimer Trainers Christian Kaufhold vor der Brust. Mit dem Saisonauftakt 2019/2020 beim letztjährigen Tabellenfünften der 2. Bundesliga beginnt für die Männer vom Leiselheimer Trappenberg auch sogleich der Kampf um den Klassenerhalt.“ Der Leiselheimer Coach betont: „Alles andere als das Ziel ‚Klassenerhalt‘ kann man nicht ausgeben. Die Liga ist extrem ausgeglichen. Da sind Prognosen sehr schwer. Es entscheiden Kleinigkeiten.“

Englischer Nationalspieler David McBeath übernimmt Führungsrolle

Kleinigkeiten können für die auf den ersten drei Positionen komplett gegenüber der Meistersaison in der 3. Bundesliga Süd geänderten Mannschaft des TV Leiselheim zum Saisonauftakt bei den Niedersachsen den Ausschlag geben. Christian Kaufhold weiß: „Vieles hängt von unseren neuen Akteuren ab. Wenn wir vorne gut mitspielen, können wir einen Sieg holen. Youssef Abdel-Aziz, David McBeath und Vadim Yarashenka sind auch alle neu in der Liga. Sie müssen sich erst mal etablieren.“ Der Gastgeber TuS Celle ist dabei eine Mannschaft, die ähnlich strukturiert ist wie die Wormser Vorortler. Um einen Routinier, nämlich den 26-jährigen Arne Hölter, gruppieren sich drei Youngster. Gleiches gilt für den 27-jährigen David McBeath, Leiselheims neue Nummer zwei. Als mentaler Anführer soll der englische Nationalspieler seiner jungen Truppe Ruhe im Abstiegskampf vermitteln.

Spannendes Spiel auf Augenhöhe ist zu erwarten

Die Stärken des TV Leiselheim dürften laut Christian Kaufhold im hinteren Paarkreuz liegen. „Dort sind wir mit Vadim Yarashenka, Medardas Stankevicius und Vladimir Anca gut besetzt“, ist der 40-jährige Tischtennis-Coach überzeugt. Dass TuS Celle bereits eine Partie absolviert hat, sieht Christian Kaufhold übrigens trotz der 1:6-Niederlage beim TTC GW Bad Hamm keineswegs als Nachteil für die Gastgeber. „Die wollen ihrem Publikum natürlich ein anderes Gesicht zeigen“, erwartet der TVL-Coach „ein absolut spannendes Spiel auf Augenhöhe“. Ein Spiel, für das alle fünf Leiselheimer Cracks Gewehr bei Fuß stehen. Wer im Einzel und wer im Doppel spielt, darüber will Christian Kaufhold aber erst nach den Eindrücken im Training vor der Partie entscheiden. Klar ist dessen ungeachtet aber: Es wird ein schwieriger und spannender Auftakt für Christian Kaufhold und sein Team in die Zweitliga-Saison.

TuS Celle vs. TV Leiselheim am So, 15. September 2019, 14:00 Uhr

Voraussichtliche Aufstellungen:

  • TuS Celle: Tobias Hippler (20, Deutschland), Andrei Putuntika (20, Moldawien), Jiri Martinko (19, Tschechien), Arne Hölter (26, Deutschland)
  • TV Leiselheim: TVL-Trainer Christian Kaufhold vertraut auf Youssef Abdel-Aziz (19, Ägypten), David McBeath (27, England), Vadim Yarashenka (23, Weißrussland), Medardas Stankevicius (19, Litauen), Vladimir Anca (20, Deutschland / Rumänien)
Spielplan TV Leiselheim– Vorrunde 2019/2020
  • Sonntag, 15.09.2019, 14:00h TuS Celle – TV Leiselheim
  • Samstag, 28.09.2019, 18:00h TV Leiselheim – 1. FC Saarbrücken TT II
  • Samstag, 12.10.2019, 18:00h 1. FSV Mainz 05 – TV Leiselheim
  • Sonntag, 13.10.2019, 14:00h TV Leiselheim – TTC OE Bad Homburg
  • Samstag, 19.10.2019, 18:00h TV Leiselheim – BV Borussia Dortmund
  • Sonntag, 27.10.2019, 15:00h TTC GW Bad Hamm – TV Leiselheim
  • Samstag, 02.11.2019, 18:00h TV Leiselheim – 1. FC Köln
  • Sonntag, 01.12.2019, 14:00h TV 1879 Hilpoltstein – TV Leiselheim
  • Samstag, 07.12.2019, 14:00h TTC Fortuna Passau – TV Leiselheim
TVL I • 2. Bundes­liga • August 2019

Pokal­runde hinter­lässt Frage­zeichen

Tisch­tennis – DTTB Pokal/Vor­runde: TV Leisel­heim bleibt beim (Vor-)Start in die Saison 2019/2020 ob perso­neller Schwierig­keiten in den Pokal­spielen in Neckars­ulm sieg­los

TV Leiselheim – Abteilung Tischtennis

Mit dieser Aufstellung seiner Zweitliga-Mannschaft hatte Christian Kaufhold kaum gerechnet: Ob des kurzfristigen Ausfalls von Neuzugang Vadim Yarashenka wegen einer fiebrigen Virus-Erkrankung musste der langjährige Trainer des TV Leiselheim bei der Vorrunde zum DTTB Pokal selbst ran. David McBeath, Christian Kaufhold und Vladimir Anca (von links) verkauften sich in den drei Pokalspielen zwar teuer, konnten aber keines der Spiele für sich entscheiden.

Wenn die alte Weisheit zutrifft, dass auf eine misslungene Generalprobe sehr häufig eine gute Premiere folgt, dann kann der TV Leiselheim aus dem (Vor-)Start in die Saison 2019/2020 sicher einige positive Aspekte mitnehmen. Am letzten Sonntag im August standen für den Aufsteiger in die 2. Tischtennis-Bundesliga die ersten drei Pflichtspiele der neuen Spielzeit in der Vorrunde zum DTTB Pokal auf dem Programm. Beim Zweitliga-Absteiger NSU Neckarsulm hatte es die Mannschaft vom Leiselheimer Trappenberg neben dem Gastgeber der Pokal-Qualifikationsrunde außerdem mit Zweitliga-Konkurrent 1. FC Saarbrücken TT II und dem Drittliga-Vizemeister SV Sachsenring Hohenstein-Ernstthal zu tun. Das Team um den langjährigen Leiselheimer Trainer Christian Kaufhold unterlag in sämtlichen drei Pokalspielen jeweils knapp. Am Ende setzte sich SV Sachsenring Hohenstein-Ernstthal durch.

Apropos Christian Kaufhold. Dass der 40-jährige Coach des TV Leiselheim in Neckarsulm selbst zum Tischtennis-Schläger greifen würde, war nun wirklich nicht geplant. „Vadim Yarashenka sagte wegen einer fiebrigen Virus-Erkrankung kurzfristig ab“, musste Christian Kaufhold auf den mit großer Vorfreude erwarteten ersten Einsatz des weißrussischen TVL-Neuzugangs verzichten. Ersatz war auf die Schnelle nicht parat, also musste der Trainer selbst ran. „Das war natürlich schon ein ordentlicher Dämpfer für unsere durchaus vorhandenen Außenseiter-Chancen“, wusste Christian Kaufhold nur zu genau um die ob des Ausfalls von Vadim Yarashenka arg eingeschränkten Möglichkeiten seiner Truppe.

TV Leiselheim – das Team 2019/2020
  • Nr. 1: Youssef Abdel-Aziz (19 Jahre, Ägypten, QTTR-Wert = 2336)
  • Nr. 2: David McBeath (27, England, 2299)
  • Nr. 3: Vadim Yarashenka (23, Weißrussland, 2249)
  • Nr. 4: Medardas Stankevicius (19, Litauen, 2241)
  • Nr. 5: Vladimir Anca (20, Deutschland / Rumänien, 2179)
  • Trainer: Christian Kaufhold (40, Deutschland, 1867)

Dennoch sorgten der englische Nationalspieler und Neuzugang David McBeath bei seinem Debüt im TVL-Dress und das Leiselheimer Eigengewächs Vladimir „Vladi“ Anca in den drei Pokal-Partien für reichlich Spannung. Gegen den SV Sachsenring Hohenstein-Ernstthal holte David McBeath mit einem 3:0-Sieg über Nick Neumann-Manz bei der 1:3-Niederlage seinen ersten Einzelpunkt für die Wormser. Richtig eng war es im Spiel gegen den Zweitliga-Konkurrenten 1. FC Saarbrücken TT II. Je ein Einzel von David McBeath und Vladimir Anca reichten jedoch „nur“ zu einer sehr achtbaren 2:3-Niederlage gegen einen der Favoriten auf die Zweitliga-Meisterschaft.

Richtig bitter kam es dann im letzten Spiel der anstrengenden Pokal-Qualifikationsrunde. Der erst 20-jährige Vladimir Anca spielte gegen den Gastgeber NSU Neckarsulm groß auf. „Er war nach Miroslav Horejsi, dem tschechischen Topspieler von Hohenstein-Ernstthal, der zweitbeste Akteur in der Halle“, befand Leiselheims Tischtennis-Chef und Team-Manager Peter Dietrich. Vladimir Anca punktete gegen NSU-Abwehrass Florian Bluhm genauso wie gegen Jens Schabacker. Fehlte also nur noch ein Zähler von David McBeath zum Sieg. Allerdings merkte man dem englischen Nationalspieler die nachlassende Kondition mit zunehmender Spieldauer an, reiste er doch direkt von den Czech Open nach Neckarsulm. Und zu allem Überfluss verdrehte sich der Mann mit der bärenstarken Rückhand auch noch im Einzel gegen NSU-Routinier Josef Braun den Rücken. McBeath musste aufgeben, die Partie war mit 2:3 verloren. „Ich hoffe, David ist bis zum Saisonstart wieder fit“, standen TVL-Coach Christian Kaufhold nach der krankheitsbedingten Absage von Vadim Yarashenka und der Verletzung von David McBeath einige Fragezeichen ins Gesicht geschrieben. Gut nur für die Wormser Vorortler: Der „richtige“ Start in die Saison 2019/2020 erfolgt erst Mitte September. Dann steht das Auswärtsspiel bei TuS Celle an – hoffentlich mit David McBeath und Vadim Yarashenka.

DTTB Pokal Vorrunde in Neckarsulm

SV Sachsenring Hohenstein-Ernstthal vs. TV Leiselheim  3:1

Punkt TVL: David McBeath

1. FC Saarbrücken TT II vs. TV Leiselheim  3:2

Punkte TVL: David McBeath, Vladimir Anca

NSU Neckarsulm vs. TV Leiselheim  3:2

Punkte TVL: Vladimir Anca (2)

TVL I • 2. Bundes­liga • Juni 2019

TV Leisel­heim komplet­tiert Kader

Weißrus­sischer National­spieler Vadim Yara­shenka schlägt an Posi­tion drei beim Aufsteiger in der 2. Tisch­tennis-Bundes­liga auf

TV Leiselheim – Abteilung Tischtennis

Überzeugt durch große Athletik und enorme Beweglichkeit: Vadim Yarashenka ist der dritte und letzte Neuzugang des Tischtennis-Zweitligisten TV Leiselheim für die Saison 2019/2020. Der weißrussische Nationalspieler schlägt für die Wormser Vorortler aller Voraussicht nach an Position drei auf.

Die Personal-Planungen des Tischtennis-Teams beim „Neu“-Zweitligisten TV Leiselheimsind kurz vor Ende der Wechsel-Periode (31. Mai 2019) abgeschlossen. Für den zur TSG Kaiserslautern, aktueller Meister der Regionalliga Südwest 2018/2019 und Aufsteiger in die 3. Bundesliga Süd, wechselnden indischen Material-Strategen Sushmit Sriram verpflichteten die Wormser Vorortler den weißrussischen Nationalspieler Vadim Yarashenka. Der 23-jährige Angreifer schlägt beim amtierenden Champion der 3. Bundesliga Süd und Aufsteiger in die eingleisige 2. Bundesliga voraussichtlich an Position drei auf.

TVL bringt „schlagkräftiges Team“ an den Start

Peter Dietrich, Tischtennis-Chef vom Leiselheimer Trappenberg, und Christian Kaufhold, langjähriger Trainer und Teamchef des TVL, sind sich einig: „Vadim Yarashenka kann auf Position drei im Team eine gute Rolle in der 2. Bundesliga spielen.“ Das Team des TV Leiselheim nimmt nun also mit den drei Neuzugängen Youssef Abdel-Aziz (Ägypten), David McBeath (England), Vadim Yarashenka (Weißrussland) und den beiden langjährigen jungen TVL-Akteuren Medardas Stankevicius (Litauen) und Vladimir Anca (Deutschland / Rumänien) das große Abenteuer 2. Tischtennis-Bundesliga in Angriff. Trainer Christian Kaufhold ist überzeugt: „Wir haben ein schlagkräftiges Team für die Saison 2019/2020 am Start.“ Das primäre Ziel für die erste Zweitliga-Spielzeit des TVL schreibt Christian Kaufhold seinem neu formierten Team allerdings schon vor den langen Sommerferien bis Ende August auf den Trainingsplan: Klassenerhalt!

Vadim Yarashenka im Kurz-Porträt

  • Nationalität: Weißrussland
  • Alter: 23 Jahre
  • Spielhand: rechts
  • Spielstil: Angriff, Shakehand
  • Größte Erfolge: Bronze Medaille mit Weißrussland bei den Europameisterschaften 2013; Bronze Medaille im Herren Einzel bei den weißrussischen Meisterschaften
  • Beste Weltranglisten-Position: Nummer 266 (Mai 2019)
  • Bisherige Stationen: TTC GW Bad Hamm (Regionalliga West), SV Brackwede bei Bielefeld (3. Bundesliga Nord), HSV Medizin Magdeburg (Regionalliga Süd)
TVL I • 2. Bundes­liga • Mai 2019

Eng­lischer National­spieler ver­stärkt TV Leisel­heim

David McBeath ist die neue Nummer zwei des Auf­steigers in die 2. Tisch­tennis-Bundes­liga

TV Leiselheim – Abteilung Tischtennis

Enorme Verstärkung für Tischtennis-Zweitligist TV Leiselheim: David McBeath, die aktuelle Nummer sieben der englischen Herren-Rangliste, schlägt in der Saison 2019/2020 für die Wormser Vorortler an Position zwei auf.

Das Tischtennis-Team des „Neu“-Zweitligisten TV Leiselheim nimmt Gestalt an. Mit dem englischen Nationalspieler David McBeath hat Peter Dietrich, Tischtennis-Chef vom Leiselheimer Trappenberg, ein weiteres großes „Tischtennis-Kaliber“ für den Wormser Aufsteiger in die zweithöchste deutsche Spielklasse an Land gezogen. Der 27-jährige Bronze-Medaillen-Gewinner der Commonwealth Games 2018 mit England soll im Kader des TV Leiselheim hinter dem 19-jährigen ägyptischen Spitzenspieler Youssef Abdel-Aziz an Position zwei aufschlagen. „Ich traue ihm eine ausgeglichene Bilanz zu“, hält Leiselheims langjähriger Trainer und Teamchef Christian Kaufhold große Stücke auf den dynamisch agierenden Angreifer, der unter anderem schon einen Einzel-Sieg über den aktuellen Vize-Weltmeister Mattias Falck aus Schweden vorweisen kann.

TVL ist für „Abenteuer 2. Bundesliga“ gut aufgestellt

„Wir waren schon einmal an David McBeath dran, jetzt klappte es“, hatte Peter Dietrich den aus dem englischen Southampton stammenden kampfstarken Engländer bereits seit geraumer Zeit auf dem Zettel. Internationale Erfahrung bringt die neue Nummer zwei im Kader des TVL jedenfalls reichlich mit, spielte er doch unter anderem lange in Schweden, Holland und Belgien. Auch in Deutschland ist der englische Doppel-Meister von 2018 kein unbeschriebenes Blatt, lebte und trainierte er doch von 2012 bis 2015 drei Jahre in Bremen und spielte in dieser Zeit für den Drittligisten TTC Ruhrstadt Herne. Der Abgang des Routiniers Nico Stehle dürfte damit gut kompensiert sein. Überhaupt findet TVL-Coach Christian Kaufhold: „Mit den aktuellen Stammkräften Youssef Abdel-Aziz, David McBeath und den zwei Youngstern Medardas Stankevicius und Vladimir Anca sind wir für das Abenteuer in der zweiten Bundesliga gut gerüstet.“ Übrigens: Dieses Abenteuer beginnt nach einer sehr langen Sommerpause erst im August dieses Jahres.

David McBeath im Kurz-Porträt

  • Nationalität: England
  • Alter: 27 Jahre
  • Geburtsort: Southampton (England)
  • Wohnort: Nottingham (England), von 2012 bis 2015 in Bremen
  • Beruf: studiert Sport Physiotherapie an der Universität Nottingham
  • Spielhand: rechts
  • Spielstil: Angriff
  • Größte Erfolge: Commonwealth Games 2018 Bronze Medaille mit England, Einzel-Sieg über den aktuellen Vize-Weltmeister Mattias Falck (Schweden), englischer Meister im Herren-Doppel 2018 mit Paul Drinkhall
  • Beste Weltranglisten-Position: Nummer 163 (März 2018)
  • Bisherige Stationen: TTC Ruhrstadt Herne, 2015 bis 2018 in Schweden, zuletzt in Belgien
TVL I • 2. Bundes­liga • Mai 2019

TV Leisel­heim ver­pflich­tet „Wunsch-Kandi­daten“

Der ägyp­tische Jung­star Youssef Abdel-Aziz wird neuer Spitzen­spieler des Auf­steigers in die 2. Tisch­tennis-Bundes­liga

TV Leiselheim – Abteilung Tischtennis

Youssef Abdel-Aziz ist schon wegen seines spektakulären Spielsystems eine riesige Attraktion für alle Tischtennis-Fans. Der aus Kairo stammende 19-jährige Ägypter wird die neue Nummer eins beim Tischtennis-Zweitligisten TV Leiselheim.

„Wir wollten ihn, wir haben ihn, wir bauen auf ihn.“ Trainer Christian Kaufhold strahlt dieser Tage nicht allein ob des im April 2019 geglückten Aufstiegs seines TV Leiselheim in die 2. Tischtennis-Bundesliga mit Peter Dietrich, dem Tischtennis-Chef vom Leiselheimer Trappenberg, um die Wette. Die Wormser Vorortler konnten jüngst ihren „absoluten Wunsch-Kandidaten“ (Christian Kaufhold) für die Saison 2019/2020 verpflichten. Youssef Abdel-Aziz heißt der neue Spitzenspieler des TV Leiselheim für die erste Spielzeit der Nibelungenstädter in der eingleisigen 2. Bundesliga. Der aus der ägyptischen Hauptstadt Kairo stammende 19-jährige Youngster ersetzt damit den deutsch-rumänischen Routinier Constantin Cioti auf Position eins. „Ich denke, wir konnten eines der größten Talente außerhalb von China an uns binden“, schwärmt Christian Kaufhold von Youssef Abdel-Aziz, der bereits seit über fünf Jahren in Deutschland Tischtennis auf hohem Niveau spielt.

Kein Unbekannter am Leiselheimer Trappenberg

Der junge Ägypter, der letztes Jahr mit dem Titelgewinn im Doppel der Herren bei den afrikanischen Kontinental-Meisterschaften einen seiner größten Erfolge feierte, ist beim TV Leiselheim wahrlich kein unbekanntes Gesicht. Die riesige Spannung im Rennen um die Meisterschaft der 3. Bundesliga Süd hatten die Leiselheimer nämlich hautsächlich dem Topspieler des Hauptkonkurrenten SV Sachsenring Hohenstein-Ernstthal „zu verdanken“. Alle vier Einzel schnappte sich der technisch brillant aus der Halbdistanz agierende Teenager. Constantin Cioti, Medardas Stankevicius und Sushmit Sriram bissen sich an ihm die Zähne aus. „Das hat ordentlich beeindruckt“, räumt Christian Kaufhold ein. Youssef Abdel-Aziz avancierte so letzte Saison zum mit großem Abstand besten Einzelspieler der 3. Bundesliga Süd bei einer fantastischen 25:3-Bilanz. Und er weckte damit die Begehrlichkeiten am Leiselheimer Trappenberg.Der langjährige TVL-Coach Christian Kaufhold ist sich sicher: „Er hat das Zeug dazu auch in der im Spitzen-Paarkreuz enorm stark besetzen zweiten Liga positiv zu spielen.“ Und: „Als Linkshänder wird er uns auch in den Doppeln eine große Stütze im Kampf um den Klassenerhalt sein.“

Youssef Abdel-Aziz im Kurz-Porträt

  • Nationalität: Ägypten
  • Alter: 19 Jahre
  • Geburtsort: Kairo (Ägypten)
  • Wohnort: Eilenburg (Sachsen)
  • Spielhand: links
  • Spielstil: Angriff aus der Halbdistanz
  • Größte Erfolge: fünffacher afrikanischer Meister U18, afrikanischer Meister im Herren-Doppel 2018, bester Einzelspieler der 3. Bundesliga Süd 2018/2019
  • Beste Weltranglisten-Position: Nummer fünf der U18
  • Bisherige Vereine: Hannover 96, SG Stahl Blankenburg, SV Sachsenring Hohenstein-Ernstthal